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Lesehund

 

Anfang 2013 knüpften wir Kontakt mit dem Projekt “LeseHund” von Kimberly Ann Grobholz. Sie brachte die Idee aus Amerika mit nach Deutschland (www.lesehund.de).

In Amerika und Kanada gibt es bereits viele Organisationen mit zahlreichen ehrenamtlichen TierTeams (nicht nur Hunde eignen sich dafür), die regelmäßig Schulen und Büchereien besuchen. Lehrer und Schulleiter bestätigen in zahllosen Berichten und Studien, dass dieses Programm den Kindern mit Leseschwäche nicht nur beim Lesenlernen hilft, sondern auch eine allgemein positive Wirkung auf das Schulerlebnis hat. Auch in den anderen Fächern registrieren Lehrer positive Veränderungen, etwa durch ein gesteigertes Interesse der Kinder am Unterricht.

Auch eine Studie der Universität Rostock zum Thema “Lesen mit Hund” zeigt, dass Stressfaktoren abnehmen, wenn Kinder einem Therapiehund vorlesen. Da der Hund das Kind unvoreingenommen annimmt, es nicht unterbricht oder kritisiert, wird der Lernprozess positiv beeinflusst. Dadurch erbringen die Lesekinder erstaunliche Leistungen. Der “Lesehund", der ja eigentlich “nur” zuhört, bewirkt Entspannung und Sicherheit. Durch diese positive Motivation gelingt es, dass Lesekinder wieder angst- und damit auch stressfrei (vor-)lesen und auch wieder mehr am Unterricht teilnehmen.

Lesekind mit LeseHund Borika

Was macht ein Lesehund?

Ein Lesehund hört in erster Linie zu - geduldig und ohne zu korrigieren. Deshalb ist es auch eher ein “Zuhörhund”. :) 
Dadurch helfen sie den Kindern, die Angst vorm Vorlesen zu verlieren, die Lesefähigkeit zu verbessern und die Freude an Büchern zu entdecken. Das wiederum verbessert ihre schulischen Leistungen (und Noten) im Allgemeinen. Und ganz nebenbei erlernen sie einen selbstsicherer im Umgang mit Hunden - aber auch mit ihren Mitmenschen.

Wie hilft ein Lesehund?

Regelmäßg (meist einmal die Woche) kommt der Lesehund in die Schule (oder in eine andere Einrichtung), um einzelnen Kindern Hilfe beim Lesen zu bieten. In einem eigenen ruhigen Raum liest das leseschwache Kind “seinem” Lesehund aus seinem Lieblingsbuch vor. Der Hundehalter fungiert hierbei nur als Beobachter. Sollte eine Korrektur nötig sein, dann geschieht das immer über den Hund. Z.Bsp. mit den Worten “Borika hat das nicht verstanden. Lies es ihr doch bitte noch einmal vor.” 

Warum ein Lesehund?

Ganz einfach: weil es Spaß macht, “seinem” Hund vorzulesen.
Der Hund hört geduldig zu und kritisiert nicht. Dem Kind tut es gut, den Hund zu streicheln und seine Nähe zu spüren.
Ängste und Hemmungen, die durch Misserfolge beim Vorlesen in der Schule entstehen, werden abgebaut und das Kind “lernt”, den Lesefluss nicht zu unterbrechen, sobald Schwierigkeiten auftauchen.

Was bedeutet das alles für unseren Verein ?

LeseHund BorikaUnser Verein startete im Februar 2013 ein Pilotprojekt mit einem LeseHundTeam an der Grundschule in Langenlonsheim. Dort sammelten wir mit unserem Therapiehund Borika (Bild links) erste Erfahrungen in diesem nicht nur für uns neuen Einsatzgebiet. Lesehund Sandor

Darauf aufbauend haben wir im Sommer 2013 bereits zwei und im darauffolgenden Jahr 4 neue LesehundTeams ausgebildet und es kamen und kommen immer weitere hinzu.

Sandor (rechts) in die Grundschule in Bingen   

2015-08-04 AZ Lesehund Borika HP-k

 

 

 

Hier ein Zeitungsartikel über Lesehund Borika und ihren Einsatz in der Grundschule Langenlonsheim aus der Allgemeinen Zeitung im August 2015.

 

 

Leider werden wir für Hundehalter, die keine Therapiehundeausbildung haben, weder einen Eignungstest für Lesehunde noch eine entsprechende Qualifikation zum LesehundTeam anbieten können.
Für bereits “fertige” TherapiehundeTeams gibt es jedoch weiterhin eine kurze Einweisung.

Klasse2a

2013: Die damalige Klasse 2a der Grundschule in Langenlonsheim mit “Ihrem” LeseHund Borika

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letzte Ãnderung:
18 Feb, 2017

 

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